Reisepläne und Corona

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sushi
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Re: Reisepläne und Corona

#16 Beitrag von sushi » 22. Mär 2020 08:11

mfw hat geschrieben:
21. Mär 2020 18:28
Ich werde mich vom Fahren nicht abhalten lassen. Da das Hobby auch mit sozialer Distanz Spaß macht, sehe ich nicht, was es bringt, zu Hause rum zu gammeln. Das Infektionsrisiko bleibt jedenfalls gering.
Hallo

Ja, das Infektionsrisiko ist gering, gleich wie ein Spaziergang ohne anderen zu begegnen.
Was man sich aber überlegen sollte ist was passiert bei einem Unfall.

Klar, Unfall kann mir nicht passieren, ich kann ja fahren und es hat eh weniger Autos. :ideee:

Nö, jeder kann auch einen Selbstunfall haben, sei es nur eine Lappalie.
Fuss gebrochen, 2-3 Monate Physio, peanuts.

Normalerweise ja.
Aber zu welchem Physiotherapeuten kann man in den nächsten 2-3 Monaten noch gehen?

Also, einfach mal weiter als der eigene Gartenzaun denken.
Oder braucht es erst eine offizielle Meldung:
"Aufgrund der aktuellen Überlastung des Mediziensystems wird ab sofort bei Motorradunfällen keine Ambulanz geschickt "

Gruss sushi

P.S.
Die gleichen Überlegungen bitte auch machen wenn zuhause irgendwelche "Heimwerkerprojekte" gestartet werden.
Hornbachwerbung? Narbe an der Hand, 0.06 Minute
https://www.youtube.com/watch?v=sz9mxWJHLY8
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Re: Reisepläne und Corona

#17 Beitrag von mfw » 22. Mär 2020 08:38

Sorry, aber das ist hahnebüchen, da kann man sich gleich einsargen lassen, ohne an Corona erkrankt zu sein.

Ich finde den Art mit Mitmenschen umzugehen, die nicht den eigenen Gedankengängen folgen umzugehen grenzwertig. Vielleicht hab ich ja weiter gedacht als bis zum eigenen Gartenzaun und mich dagegen entschieden, da tot drüberzuhängen.

Ab wann ist denn Risiko nicht mehr vertretbar? Wenn ich einen Topf Wasser warm mache? Wenn ich dusche? Wenn ich die runtergehe, weil ich zur Arbeit muss? (Alle Fragen rethorisch, das darf jeder für sich selbst entscheiden).

Für den Fall, dass sich etwas in der ambulanten Versorgung ändert, ist es eben eine neue Riskoabwägung.
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Re: Reisepläne und Corona

#18 Beitrag von Eloon » 22. Mär 2020 09:09

Ich gebe Sushi recht.

Wenn es Dich/Mich/Uns morgen erwischt, werden die Leute einen liegen lassen.

Keine erste Hilfe keine Mund zu Mund Beatmung.

Der Krankenwagen wird wesentlich später kommen als normal.

Als "selber Schuld" Patient werden dich die überarbeiteten Ärzte/Schwestern/Pfleger nicht so gut behandeln wie normal.


Das ist keine Spekulation, sondern Lebenserfahrung (Gerade mit dem "Selber Schuld", Mountainbike Unfall)

Ich war auch schon in einer Quarantäne wegen Hirnhaut-Entzündung mit 750 anderen Menschen. Zu Glück hatten wir "nur" 2 Tote. Jetzt kommen durch Corona wieder alte schlechte Erinnerungen an die Quarantäne hoch.

Wer nicht fahren muß sollte es sich immer gut überlegen.
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Re: Reisepläne und Corona

#19 Beitrag von mfw » 22. Mär 2020 10:04

Eloon hat geschrieben:
22. Mär 2020 09:09
Ich gebe Sushi recht.

Wenn es Dich/Mich/Uns morgen erwischt, werden die Leute einen liegen lassen.

Keine erste Hilfe keine Mund zu Mund Beatmung.

Der Krankenwagen wird wesentlich später kommen als normal.

Als "selber Schuld" Patient werden dich die überarbeiteten Ärzte/Schwestern/Pfleger nicht so gut behandeln wie normal.


Das ist keine Spekulation, sondern Lebenserfahrung (Gerade mit dem "Selber Schuld", Mountainbike Unfall)

Ich war auch schon in einer Quarantäne wegen Hirnhaut-Entzündung mit 750 anderen Menschen. Zu Glück hatten wir "nur" 2 Tote. Jetzt kommen durch Corona wieder alte schlechte Erinnerungen an die Quarantäne hoch.

Wer nicht fahren muß sollte es sich immer gut überlegen.
Da ich sogar eine Ärztin in der Familie habe, kann ich dir sagen, dass die Überlastung des Personals eher nicht durch Corona verursacht ist, sondern schon wesentlich länger besteht. So zumindest in ihrer Klinik. Abseits des Einzelfalls, scheint das auch flächendeckend schon länger der Fall zu sein, wenn man Gesundheitsträgern und Ärztegewerkschaften glaubt.
Da ich auch schon öfter im KH war, deckt sich zumindest meine Erfahrung nicht mit deiner, in der manche Patienten qualitativ besser oder schlechter versorgt werden als andere.
Was mich bei meiner Versorgung immer am meisten gestört hat: Tage bis Wochen bis zur Diagnose und dann nochmal Wochen, bis man sich für eine Behandlung entschieden hat. Aber da geht es anderen nicht besser.

Im Moment werden planbare, sprich nicht akut notwendige, Operationen verschoben. Ok. Zur Kenntnis genommen. Auf solche OPs hab ich auch in der Vergangenheit lange warten müssen.

Das eigentliche Problem sind meiner Meinung nach die Intensivkapazitäten, die jetzt gerade stark strapaziert werden. Diese werden ausgebaut zu Quarantänestationen. Dann kommt der eine Patient dahergeschissen, der sich zwar die Rippen gebrochen hat, aber eben kein Corona hat. Und nun?
Es ist leider trotz Ausgangsperre mitnichten so, dass es keine "normalen" Patienten mehr gibt, die müssen auch weiterhin irgendwie versorgt werden und wenn sie nur in der Dusche ausgerutscht sind.

Derweil sorgt sich die Polizei, dass die Fälle häuslicher Gewalt steigen, die Psychologen und Psychiater sorgen sich um ihre Suizidkandidaten und in etwa 9 Monaten steht uns wahrscheinlich auch noch eine erhebliche Steigerung der Geburtenzahlen bevor. Also mindestens letztere sind selber schuld.

Und bevor ich es vergesse: Trotz allem gilt es als absolut vertretbar, auf Arbeit zu gehen, wo sich Kollegen, Kunden und andere Lieferanten und Dienstleister rumtreiben.
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Re: Reisepläne und Corona

#20 Beitrag von wop » 22. Mär 2020 14:15

Es ist doch ganz einfach.
Wenn jetzt jeder genau diese soziale Kompetenz aufbringt, die er von seinen Mitmenschen erwartet, werden wir diese Situation als Gesellschaft bewältigen.
Für mich bedeutet das unter anderem auf mein Hobby vorerst zu verzichten.
Weil ich durch einen Unfall med. Kapazitäten binden könnte.
Und das muss nicht sein.

In ein paar Wochen werde ich die Situation neu bewerten.
Aber bis dahin ist alles gestrichen.
Das fällt mir extrem schwer weil ich gerade mein neues Moped bekommen habe. Ich könnte heulen. HIlfe aber nix.

Die geplanten Reisen für dieses Jahr sind eh alle gestrichen.
Das schöne daran ist das ich bei einer Entspannung der Situation flexibel neu planen kann.
Zelt drauf und los gehts. Aber so wie ich das sehe wird das 2021...

Grüße und bleibt gesund !
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Re: Reisepläne und Corona

#21 Beitrag von mfw » 22. Mär 2020 16:36

wop hat geschrieben:
22. Mär 2020 14:15
Es ist doch ganz einfach.
Wenn jetzt jeder genau diese soziale Kompetenz aufbringt, die er von seinen Mitmenschen erwartet, werden wir diese Situation als Gesellschaft bewältigen.
Für mich bedeutet das unter anderem auf mein Hobby vorerst zu verzichten.
Weil ich durch einen Unfall med. Kapazitäten binden könnte.
Und das muss nicht sein.

In ein paar Wochen werde ich die Situation neu bewerten.
Aber bis dahin ist alles gestrichen.
Das fällt mir extrem schwer weil ich gerade mein neues Moped bekommen habe. Ich könnte heulen. HIlfe aber nix.

Die geplanten Reisen für dieses Jahr sind eh alle gestrichen.
Das schöne daran ist das ich bei einer Entspannung der Situation flexibel neu planen kann.
Zelt drauf und los gehts. Aber so wie ich das sehe wird das 2021...

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Komischerweise ist Sport im Freien bei uns explizit erlaubt. Wenn sich also Kletterer, Läufer, Wanderer oder Radfahrer maulen, ist das scheinbar völlig sozialverträglich wenn diese ihrem Hobby fröhnen. Ich hab natürlicherweise keine Lust, mich abstempeln zu lassen, weil ich gern Motorrad fahre.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... nternet712
Das ist übrigens nur Straßenverkehr. Fehlen dürfte da: $radfahrer fährt mit seinem Mountainbike durch den Wald und bleibt an einem Baum hängen. Genauso wie Oma Erna stolpert im Park und bricht sich die Hüfte.

Für 2019 hab ich noch keine vergleichbare Statistik gefunden, wird aber wohl nur unwesentlich anders aussehen zzgl. der Unfälle mit E-Scootern.

Ich kann da leider nicht sehen, wo es unverantwortlich oder asozial wäre, Motorrad zu fahren. Die Zahlen geben das irgendwie nicht her.
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Re: Reisepläne und Corona

#22 Beitrag von wop » 22. Mär 2020 17:36

mfw hat geschrieben:
22. Mär 2020 16:36
Ich kann da leider nicht sehen, wo es unverantwortlich oder asozial wäre, Motorrad zu fahren. Die Zahlen geben das irgendwie nicht her.
Das ist so ziemlich genau was ich meinte...

Wenn ich lange genug suche finde ich sicher ein Argument welches es mir ermöglicht mein Hobby zu betreiben.
Und von asozial war auch nicht die Rede. Deswegen ja der HInweis das dies für mich bedeutet das Moped stehen zu lassen. Andere entscheiden anders.

Stell Dir mal vor bundesweit würden alle Menschen auf mehr oder weniger riskante Freizeitaktivitäten verzichten.
Das wären einige RTW / NAW Einsätze weniger.
Das wären einige Betten in Krankenhäusern die frei würden.
Das wären einige Ärzte die andere Dinge tun könnten.
Und einige Krankenschwestern die sich um andere Patienten kümmern könnten.

Sicher mag das schon ein wenig konstruiert sein. Aber wo fangen wir an ?

Und was passiert mit den ganzen Menschen, die jetzt aufgrund der Beschränkungen zuhause bleiben und Frühjahrsputz machen und dann beim Fenster putzen rausfallen ?
Die wären ja ansonsten vielleicht Moped fahren...

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Re: Reisepläne und Corona

#23 Beitrag von mfw » 22. Mär 2020 18:23

Ich wollte nicht andeuten, dass du es als asozial bezeichnet hättest. Das wäre schlicht falsch.

Wenn du diese Statistik anzweifelst musst du aber nun mindestens sagen, warum. Sie entstammt immerhin nicht einer Boulevard-Zeitung. Hinzu käme, dass du ohne Statistik wohl eher gar nicht herleiten könntest, ob nun igrendwas aus den verschiedenen Fortbewegungsarten gefährlich ist, sondern das eher nur auf persönlichem Empfinden basieren würde. Genau das scheint aber gerade zu passieren. Häufiger Tenor scheint zu sein: "Alles gefährlich außer Sport, denn der ist gesund und das Verletzungsrisiko plötzlich egal." Sorry, aber verlass ich mich aber lieber auf Statistiken, als auf völlig unfundiertes Empfinden von Menschen. Und nur weil manche Personengruppen lauter schreien, wird ihr Geschrei eben nicht richtiger, sondern nur konvergenter in ihrer sozialen Gruppe.

Zweifelhaft ist imho eher, ob die Zahlen auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Leider oder besser zum Glück gibt es keine Zahlen aus vergleichbaren Pandemie-Situationen.

Wo also anfangen:
Mein Argument war ja gerade, dass Motorradfahren im Vergleich keine übermäßig riskante Freizeitaktivität ist, warum also aufhören, während das scheinbar gefährlichere Radfahren als Sport weiterhin erlaubt ist. Hüten werde ich mich natürlich, Motorradfahren im öffentlichen Raum als Sport zu betreiben. Aber einen Grund zur Selbstkasteiung sehe ich nun erstmal auch nicht.

Während ich dass hier schreibe, verkündet unsere Bundeskanzlerin bundesweite Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.
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Re: Reisepläne und Corona

#24 Beitrag von wop » 22. Mär 2020 18:52

mfw hat geschrieben:
22. Mär 2020 18:23
Wo also anfangen:
Mein Argument war ja gerade, dass Motorradfahren im Vergleich keine übermäßig riskante Freizeitaktivität ist, warum also aufhören, während das scheinbar gefährlichere Radfahren als Sport weiterhin erlaubt ist. Hüten werde ich mich natürlich, Motorradfahren im öffentlichen Raum als Sport zu betreiben. Aber einen Grund zur Selbstkasteiung sehe ich nun erstmal auch nicht.
Ich gehe da mehr in die Richtung das man alle riskanten Freizeitaktivitäten besser lassen sollte.
In der jetzigen Situation halte ich die bloße Möglichkeit eines Unfalls für nicht zu vertreten.

Klar, wenn ich Motorrad fahren jetzt mit z.B. Mountainbiking vergleiche habe ich eine andere Relation als wenn ich es mit Hallenmikado vergleiche.

Am Ende ist es, solange nicht per "Gesetz" geregelt, eine persönliche Entscheidung.

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Re: Reisepläne und Corona

#25 Beitrag von mfw » 22. Mär 2020 19:07

Mir geht es eigentlich im wesentlichen um Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit. So kann ich mich durchaus mit den Kontaktbeschränkung arrangieren. Lustigerweise gab es noch gar keine Reiseeinschränkungen, was imho wirksamer wäre. Zugangsbeschränkungen für Supermärkte und Tankstellen hätte man auch bringen können. Morgen turnen hier aber erstmal die Handwerker an. Nein, ich hab sie nicht bestellt, aber der Eigentümer möchte hier noch ein paar Sachen erledigt bekommen. Insofern sollte man vielleicht auch mal über die Definition von Weg zur Arbeit, bzw. auch die Art und Notwendigkeit der Arbeit nachdenken. Für Ausgangssperre sehe ich derzeit allerdings gar keinen Grund, heißt ja derzeit auch nur Ausgangsbeschränkung, ist aber im wesentlichen das selbe, wenn einige Bundesländer "triftige Gründe" für Verlassen der eigenen 4 Wände wollen. Insbesondere konservativ regierte Bundesländer scheinen gerade wieder besonders populistisch die Harten raushängen zu lassen.
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Re: Reisepläne und Corona

#26 Beitrag von wop » 23. Mär 2020 09:07

mfw hat geschrieben:
22. Mär 2020 19:07
Mir geht es eigentlich im wesentlichen um Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit.
Da bin ich 100% bei Dir.

Mein Problem ist nur die nicht vorhandene Erfahrung/Datenbasis aufgrund der ich meine Entscheidungen treffe. Und dann besser "save than sorry".
Insbesondere konservativ regierte Bundesländer scheinen gerade wieder besonders populistisch die Harten raushängen zu lassen.
Prinzipiell bin ich ja eher dafür restritkiv vorzugehen, aber dann kann man nicht noch eben mal Wahlen abhalten. Oder Schüler drei Tage vorher das Abi schreiben lassen.

Es gibt einfach zu viele Dinge über die man nur den Kopf schütteln kann.

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Re: Reisepläne und Corona

#27 Beitrag von mfw » 23. Mär 2020 19:51

Naja, eine Stunde nach dem Frau Merkel gestern die bundesweiten Regelungen verkündet hat, musste Sachsen noch eine Verordnung rauslassen, damit wieder alles im Lot ist und hier endlich wieder Ordnung herrscht und noch härtere Regeln gelten.

Blöderweise hab ich diese Regierung nicht gewählt, so kann ich mich zwar beschweren aber an dem Umstand nix ändern, da die anderen in der Überzahl sind.
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Re: Reisepläne und Corona

#28 Beitrag von pit » 24. Mär 2020 17:35


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Re: Reisepläne und Corona

#29 Beitrag von mfw » 24. Mär 2020 20:15

Ich glaub, dagegen Anstinken kannste nur, wenn du es irgendwie vors BVerfG schaffst. Die Verhältnismäßigkeit sehe ich nicht gegeben, jedoch dauern solche Entscheidungen, bis dahin ist der Spuk wahrscheinlich auch so vorbei.
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Nordkirchen/ 28 Biker am geschlossenen Bikertreff

#30 Beitrag von Eloon » 29. Mär 2020 08:07

28 Biker haben sich am Samstagnachmittag (28.03.) gegen 14.20 Uhr an einem geschlossenen Bikertreff in Nordkirchen verabredet. Sie konsumierten dort an den Sitzgelegenheiten der Außengastronimie selbst mitgebrachte Getränke. Wegen des Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot nach der Coronaschutzverordnung und darin liegendem Vergehen nach dem Infektionsschutzgesetz legten Polizisten gegen die 28 Biker eine Strafanzeige vor. Der Betreiber des Bikertreffs und das Ordnungsamt der Gemeinde Nordkirchen kümmerten sich um eine noch deutlichere Erkennbarkeit der Sperrung des Bikertreffs. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals auf die Regelungen zum Infektionsschutz hin. Zur Minimierung von Kontaktmöglichkeiten und zur Unterbrechung von Infektionsketten sind Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.
Ich hätte die Biker für schlauer gehalten. Bis 10 Personen beträgt die Strafe 200€ pro Person. Bei mehr als 10 Personen eine Strafanzeige, und eine Strafe weit über 200€
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