Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

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Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#1 Beitrag von diekuh » 1. Mär 2015 11:55

Servus,

Mac hat mich in diesem Thread: viewtopic.php?f=26&t=14910 mal auf eine Alternative zum Heidenau K60 Scout gebracht. Der aktuelle K60 ist schon gut angewetzt und preislich der Mitas ja super Attraktiv. Außerdem soll man neuem ja auch mal aufgeschlossen sein.

Wer von euch hat denn mit dem Mitas E-07 schon Erfahrung und möchte diese mit uns teilen?

Danke und VG
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#2 Beitrag von TS-Treiber » 24. Mär 2015 17:56

Hallo Namensvetter,

bisher war ich mit einer MZ Baghira Forest unterwegs, also ein der Tenere sehr ähnliches Motorrad. Der vordere Mitas hat 14.000Km durchgehalten und den hinteren (140/80-18) musste ich erst nach 22.000Km wechseln. Ich hatte einen Reifensatz gesucht, mit dem ich meine Tour bis zur iranischen Grenze ohne nervigen Reifenwechsel unterwegs abspulen konnte. Mein Plan ist aufgegangen, ich war nach der Tour mit dem Reifensatz sogar noch beim TÜV. Von üblen Schotterstrecken bis hin zu zügigen Harzkurven war alles dabei. Wenn meine Erstbereifung sein Leben aushaucht, stehen die MITAS noch vor dem K60 auf meiner Liste.

Hier noch ein Bild vom Lebensende des Hinterreifens:

Bild
Vorstellen werde ich mich auch noch. :oops:
Gruß Roland

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#3 Beitrag von fartox » 25. Mär 2015 11:37

Hi,
Hatte ich bei einer langen Tour in Skandinavien drauf, war OK.
Ich persönlich finde den K60 besser, irgendwie vom gefühl her, kann ich nicht so genau beschreiben.
Haltbarkeit, bei mir nicht ganz so gut wie der 140er Scout, der vordere hat ordentliche Sägezähne gebildet.
Offroad ziemlich gleich.

mfg
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#4 Beitrag von fartox » 25. Mär 2015 11:39

PS: ich sehe gerade du hattest schon das neue profil mit dem zick zack streifen im Hinteren, ich hatte das alte mit geradem Mittelsteg.
Evtl haben sie auch was an der Mischung geändert das er länger hält?!

Bild
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#5 Beitrag von scooterbc » 26. Mär 2015 09:44

Mal mein Senf dazu: ich habe beide schon gefahren, den Mitas zwar nicht als Mitas sondern als MEFO- Explorer die sind aber aus der gleichen Form gegossen.

Der Mitas ist eine wirklich gute Wahl wenn es ins Warme geht, also Sommer oder Türkei/ Iran, Afrika etc. Wenn es kühler wird ist er deutlich weniger tragfähig. Das heißt er rutsch dann auch deutlich schneller und verliert an Traktion. Dort punktet dann der Scout, dem ist es egal wenn ein Pass in Rumänien im Sommer mal verschneit ist. Ich vermute, dass der Silkaanteil im Scout höher ist.

Nachteil beider Reifen (bzw. verbesserungswürdig) sind die Vorderreifen wenn es nass wird. Nicht auf Asphalt, sondern abseits der Straße, da fehlt beiden die Seitenführung durch Blöcke.
Natürlich hab ich auch in Prolomanier mit den 140iger Breiten experimentiert. Diese sind bei mir mittlerweile durchgefallen und ich fahre wieder 130iger Breite. Die Kurvengängigkeit ist halt deutlich!!! besser wenn die Reifen erst mal 5000 KM runter haben.
Die Haltbarkeit ist bei beiden identisch und natürlich auch fahrerabhängig, mein jetziger Scout hat 15500 KM runter und besitzt hinten noch 5mm und vorn 4mm.

Eine nicht zu verachtende Lösung für Gravelroads ist die Verwendung von 07 oder Scout- Hinterrad mit TKC-80 Vorderrad. Diese Variante habe ich der XT meiner Frau verpasst.
Dies stellt natürlich nur unsere eigenen Erfahrungen dar, wer nur in Zentraleuropa bleibt ist mit dem Tourance :mrgreen: auch gut bedient

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#6 Beitrag von Paul2 » 26. Mär 2015 17:06

scooterbc hat geschrieben:...Eine nicht zu verachtende Lösung für Gravelroads ist die Verwendung von 07 oder Scout- Hinterrad mit TKC-80 Vorderrad. ...
Kann ich bestätigen! Die Kombi K60/TKC hat einen ziemlich guten Gebrauchswert. Das gilt auch für die Paarung K60/E09 (hab ich derzeit drauf und finde ich noch besser). Dort, wo der K60 vorne im Matsch schon wegrutschen würde, hält der E09er noch schön Spur. Und auf Asphalt hab ich trotzdem nicht die Komforteinbußen und das Pendeln eines rumpeligen Grobstollers.
Gruß Paul
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#7 Beitrag von fartox » 26. Mär 2015 19:02

Klingt ganz interessant mit TKC/E09 als vorderreifen, aber wie ist da die Haltbarkeit?
Wenn der hintere 15tkm hält und der vordere nur 5tkm wäre es schon doof.

mfg
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#8 Beitrag von Paul2 » 26. Mär 2015 21:21

Hallo Jan,

meine Vorderreifen halten immer ziemlich lange. Den letzten E09 habe ich nach ca. 12.000 km mit deutlich Restprofil gewechselt, weil eine neue Felge draufkam und ich starke Lust nach einem perfekt laufenden Vorderrad hatte. Die (moderaten) Sägezähne hätten da schon rein psychologisch gestört. Den TKC zuvor habe ich mit 17.000 km und ordentlich Profil in Rente geschickt, weil eine Urlaubsfahrt anstand.
Der jetzige E09er hat 12.000 km und sieht auf die Weite noch ziemlich neu aus. Den habe ich übrigens zwischendurch mal gedreht, um die beginnenden Zähne wieder eben zu fahren. Funktioniert. Ganz runterfahren werde ich den aber auch nicht, weil ich nächstens zum TÜV muss und den Mann nicht über Gebühr fordern will :).
Lange Rede kurzer Sinn: so viel wie der K60 hinten schafft, würde ich dem E09 vorne auch zutrauen. 20.000 km halte ich - bei meiner Fahrweise - für nicht ausgeschlossen.
Gruß Paul
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#9 Beitrag von scooterbc » 27. Mär 2015 08:21

auch ich möchte das obige bestätigen, wobei man unterscheiden muss:

-du bist auf Fernreise und dein Reifen soll so lange wie möglich halten, dann sind mehr als 12.000- 15000 KM möglich, es ist egal ob der Reifen hinten schon eckig gefahren ist.
-du bleibst in Zentraleuropa (EU), dann wirst du die Reifen deutlich eher wechseln weil einfach das Kurvenräubern im Alltagsgebrauch keinen Spaß mehr macht.

Weiterhin bleibt zu beachten, dass zumindest in Deutschland die Paarung zweier unterschiedlicher Reifentypen unzulässig ist. Dies spielt aber in der Ferne keine Rolle.

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#10 Beitrag von Il Solitario » 27. Mär 2015 12:03

scooterbc hat geschrieben: Weiterhin bleibt zu beachten, dass zumindest in Deutschland die Paarung zweier unterschiedlicher Reifentypen unzulässig ist.
Betrifft das nicht den Unterschied Diagonal- zu Radialgürtelreifen?
Achtung, mein Wissen stammt von Hörensagen. Am besten vorher beim TÜV Fragen oder sich einfach nichts scheißen

Ciao
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#11 Beitrag von thund3rbird » 27. Mär 2015 12:26

Il Solitario hat geschrieben:(...) oder sich einfach nichts scheißen
Wahrscheinlich die sinnvollste der einfachen Lösungen. Streng nach den Richtlinien haben unsere XT´s eine Reifenbindung, bei der auch die Paarung vorgeschrieben ist. Tourance mit Tourance etc... Auch die Reifenfreigaben der Reifenhersteller von Heidenau, Mitas, Conti etc geben nur Paarungen des gleichen Herstellers frei. Warum sollten die auch Verantwortung für das Produkt anderer Hersteller übernehmen? Langer Rede, kurzer Sinn: Bei unseren Mopeds: nein, ist illegal. wegen der Reifenbindung.
Bei anderen Motorrädern, bei denen nur die Größen vorgegeben sind, ist so eine Kombi legal. Diagonalreifen gibts doch eh so gut wie gar nicht mehr.

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#12 Beitrag von fartox » 27. Mär 2015 12:32

Nein Legal ist das in Deutschland sicher nicht.
Aber der einzige der da drauf schaut ist der Tüv, die Polizei interessiert es nicht so.

Ich fahre fast immer Reisen, daher ist mir die Haltbarkeit deutlich wichtiger als der Kurvenspass.
Aber auch daheim fahre ich meist in lockerer Reisegeschwindigkeit :ja:

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#13 Beitrag von ude » 27. Mär 2015 13:51

Das ist so nicht ganz richtig. Man darf nicht z.B. Radial- und Diagonalreifen mischen.
Bei einem Reifenherstellermix kann keiner recthlich meckern.
Tot ziens, der Uli
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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#14 Beitrag von thund3rbird » 27. Mär 2015 13:57

Was ist jetzt nicht ganz richtig? Und wenn hier immer wieder Diagonalreifen aufgeführt werden: wer zeigt mir einen für unsere XT passenden Diagonalreifen?

Und warum kann keiner beim Herstellermix meckern? Schon mal Reifenfreigaben gelesen?

Bitte n paar fundierte Aussagen. Damit das hier nicht zur clownerei wird.

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Re: Erfahrungen zum Mitas E-07 ?

#15 Beitrag von ude » 27. Mär 2015 19:15

Wenn du eine Reifenfreigabe hast, steht explizit drin, welche Kombi du fahren darfst. Fini.
Ansonsten gilt, vorne z.B. Mitas und hinten Heidenau findet kein Offizieller prickelnd aber du DARFST das fahren.
Ansonsten mal hier weiterlesen:
http://www.adac.de/infotestrat/motorrad ... cePageId=0
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