Feuchtigkeit Instrumente

Alles zur XT 660 Z Ténéré
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flatboarder
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#16 Beitrag von flatboarder » 25. Jun 2009 13:44

CONWING hat geschrieben: bei mir war auch nicht der Regen das Problem!
Sobald ich 10 min bei einer Aussentemperatur < 17°C gefahren bin, ist der Drehzahlmesser und das Display fast vollkommen von innen beschlagen gewesen. "Drehzahlmesser-Nadel" war fast nicht mehr zu sehen.
Also unter 17 Grad duerfte es bei der naechtlichen Etappe am Dienstag wohl gehabt haben. Da war bei Ankunft bei mir jedenfalls nix beschlagen. Mal kucken.
Und das ist definitiv (nicht Genitiv :tongue: :mrgreen: ) nix !
Gruß
Jetzt lass doch endlich mal den armen Genitiv in Ruhe!

:lach: Greets, Phil
fahren und fahren lassen

Johnny

Re: Feuchtigkeit Instrumente

#17 Beitrag von Johnny » 28. Jun 2009 10:11

Hi, hab auch das Problem, sofern es etwas kälter wird beschlagen von innen die Instrumente. Hab mich aber noch nicht darum gekümmert, jetzt ist es ja auch wieder warm aber interressieren würd mich das auch woran das liegt und ob noch mehr das Problem haben. Also dranbleiben!!!

Inspector
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#18 Beitrag von Inspector » 29. Jun 2009 08:55

Moin,

bei mir beschlägt es auch. Und ohne Tacho (weil nicht mehr ablesbar) - rein rechtlich keine Betriebserlaubnis also gravierender Mangel. Nachfrage beim Händlerchen: Bilder machen! Die Japse glauben dass sonst nicht, weil bei Ihnen fährt die Kiste ja nicht rum und die Umstände können sie sich auch meistens nicht vorstellen.

Danach wär es wohl viel einfacher das Ding auf Garantie zu tauschenl Also wie befohlen - Knipse raus und ab damit.
Inspect the uninspected...

flatboarder
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#19 Beitrag von flatboarder » 7. Jul 2009 09:01

Ja, und neuerdings auch hier. Heute frueh bei starker Sonneneinstrahlung von hinten ins Buero gefahren. Leichter Beschlag innen bei Instrumenten. Temperatur eher warm, nicht heiss. Alles noch ablesbar. Lt. Telefonat mit Werkstatt in dem bei mir aufgetretenen Umfang normal (Temperaturunterschied).
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hubert63
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Beschlagen der Armaturen von innen

#20 Beitrag von hubert63 » 25. Okt 2009 16:23

Hallo
Wenn ich das Motorad aus der Garage hole und losfahre, und selbst auch wenn ich länger gefahren bin, stelle ich immer wieder fest, das die Digitaleinheit im oberen drittel beschlägt und der Tacho von unten her angelaufen ist.
Kann das einfach nur der Temperaturunterschied sein, die Wärme von unten her? Oder könnte es auch einen anderen Grund dafür geben.
An eine Undichtigkeit der Armaturen denke ich eigendlich weniger, denn Kondensat sehe ich keins.
Sicher keine Altägliche Frage, aber eben auch eine die mich beschäftigt.
Und da Foren der beste Weg sind andere mit dem gleichen Hobby nach deren Erfahrungen zu befragen..............
Gruß Hubert

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Re: Beschlagen der Armaturen von innen

#21 Beitrag von InkaJoe » 25. Okt 2009 16:36

Schau mal hier Hubert:
viewtopic.php?f=19&t=6030&hilit=beschlagen

auch hier wieder der Hinweis, das die SUFU eigendlich ganz gut funktioniert :twisted: ;D
Gruss und allzeit beulenfreie Fahrt!

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben".
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#22 Beitrag von CONWING » 3. Dez 2009 03:13

Hi,

habe beide Threads zusammengeführt -> gleiches Thema...

Gruss
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#23 Beitrag von hawk » 3. Dez 2009 09:22

habe ja "nebenher" noch eine triumph tiger 1050. die haben auch massive probleme mit feuchtigkeit im cockpit. im dortigen forum wird das thema seit monaten breit getreten....

kann prinzipiell zwei ursachen haben:

1: cockpit ist oben undicht und unten dicht, wasser läuft rein, aber nicht wieder raus

2: cockpit ist zu dicht, hat keinen ausreichenden luftaustausch zur umgebung. wenn die temperatur dann unter den taupunkt fällt, dann beschlägt es. meistens sind in der cockpitrückwand kleine löcher gebohrt und mit Goretex-membrane verschlossen. die sollen wasserdampf rauslassen. wenn die aber unsauber verklebt sind, dann schmiert der kleber über die membrane und die membrane ist dicht.

Innerhalb der garantiezeit auf jeden fall foto machen und/oder in aller herrgottsfrühe mit beschlagenem cockpit beim händler aufschlagen und austausch verlangen.

neue cockpits sind schweineteuer. für die tiger 1050 soll es 1038 euro kosten.

nach der garantiezeit ist deshalb selbsthilfe angesagt:
rückwand abschrauben und am tiefsten punkt des cockpits ein 5-mm-loch bohren. da steckt ihr von innen die hülse einer langen 5-mm-popniete rein (nur die hülse, den "nagel" vorher ziehen). außen guckt dann der "rohrstutzen" raus. da steckt ihr ein stramm sitzendes stück schlauch auf (4 oder 4,5 mm innendurchmesser) und sichert mit etwas bindedraht. 3-5 zentimeter schlauchlänge nach unten hängen lassen. dann habt ihr am tiefsten punkt einen ablauf, der auch die ventilation verbessert. und regen von außen müsste ja erst mal 5 zentimeter den schlauch "raufklettern" um auf diesem wege ins cockpit zu gelangen.

WICHTIG: Diese Methode hat sich bei einigen anderen Cockpits bewährt. Ob es auch beim XT660Z-Cockpit durchführbar ist weiß ich nicht.

gruß, hawk
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#24 Beitrag von waenger » 11. Dez 2011 10:33

So, da ich grade das Cockpit dementoerit habe:
Der Tacho ist mit 6er Torx Schrauben verschraubt und mit einer (selbtschweißender ?) Dichtung versehen. Ich hab nicht aufbekommen und wollte übermäßige Gewalt anwenden, um nur mal reinzuschauen.
Bild

Das runde Ding links sollte die Membran sein, keine Ahnung ob sie es ist. In der Mitte ist die Buchse zu sehen. Auffällig hierbei ist, das die Buchse nicht vom Gehäuse umschlossen wird. Die "Abdichtung" wird alleine vom Gummischuh des Steckers übernommen. Dieser sitzt bei mir aber sehr locker.
Möglicherweise dringt hierrüber die Feuchtigkeit ein.

Hat jemand das Ding schonmal geöffnet und Bilder davon?

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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#25 Beitrag von el.locko » 11. Dez 2011 11:35

Du wirst immer Feuchtigkeit drin haben egal wie dicht das ist. Im Gegenteil um so mehr Luft rein kommt desto weniger wird es Beschlagen bzw. sich Kondeswasser bilden. Man muss nur Wassereinbrüche bei Regen verhindern. Und da finde ich ist der Stecker schon sehr gut geschützt. Allein durch seine Lage.

Ich würde den fehler bei anlaufenden Instrumenten eher in der Membran (wenn das wirklich eine ist) sehen. Wenn die dicht ist, wie im vorherigen Post von Hawk, kann die Luft nicht zirkulieren und bei großen Temperaturunterschieden beschlägt es dann.
Erfahrungen sind die vernarbten Wunden unserer Dummheit.

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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#26 Beitrag von tent » 11. Dez 2011 14:22

Hallo!

Beschlagene Instrumente hatte ich bisher noch an keiner Maschine, zum Glück.
Kenne die Problematik nur aus Foren.

Meine XTR hat dieses Problem jedenfalls nicht, das Instrument wird allerdings von Yamaha Japan selbst gefertigt:
http://www.yamaha-motor-elec.co.jp/engl ... gital.html

Bei dem XTZ Tacho handelt es sich um ein Zulieferteil:
http://www.mta.it/on-multi/index.jsp?in ... rettyPhoto

Aber egal wo das Teil hergestellt wird müsste es doch möglich sein ein beschlagfreies Instrument zu fertigen.

Gruss
Tent

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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#27 Beitrag von tent » 11. Dez 2011 14:58

Nachtrag:
Da es bei der Pegaso 650 auch zum Beschlagen der Instrumente kommt und Aprilia den gleichen Zulieferer hat, vermute ich ein generelles Problem des Herstellers.

http://www.apriliaforum.de/pegaso/38325 ... tacho.html
http://www.mta.it/on-multi/index.jsp?in ... rettyPhoto

Don_Ernesto
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#28 Beitrag von Don_Ernesto » 14. Dez 2011 19:21

Also bei mir brachte das abdichten des Tachos nen guten Erfolg.
Ich hab das gute schwarze Silikondichtmittel für Ölwannen genommen.
Einmal rundrum auf der Rückseite wo die beiden Gehäusehälften zusammengefügt sind und gut wars.
Ausserdem sieht mans nur bei genauem hinsehen von der Seite.
Wer mit Spüli aufm Finger nachzieht der wird es fast unsichtbar hinbekommen.
Meine Meinung steht fest -
bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

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Feuchtigkeit Instrumente

#29 Beitrag von MotorSäge » 29. Mär 2012 18:28

Hallo!
Meine Z ist Bj.09, 17000km, sie steht zwar in der Garage, aber wird bei jedem Wetter bewegt. Und nun diesen Winter ging es los, Tacho beschlagen.
Hab das Problem meinem Yamaha-Händler vorgeführt und nun wird über meine Zusatzgarantie der Tacho erneuert.
Gruß Sven

rherz
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Re: Feuchtigkeit Instrumente

#30 Beitrag von rherz » 29. Mär 2012 20:30

Hallo,
irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor.
Als damals BMW die ersten K Modelle raus brachte hatten sie ein identisches Problem - gab damals einen riesigen Aufstand und wurde in der Fachpresse (Motorrad) schön breit getreten.
Lange Rede: Dass Feuchtigkeit eindringt ist fast nicht zu vermeiden - schon allein durch die Änderung des Luftdrucks passiert das - die Amateuren sind bestenfalls Spritzwasserdicht. Sinkt die Temperatur kondensierte es - wie draußen in der Natur auch. Kabelöffnungen etc. tun ein Übriges. BMW hat das damals mit einer Öffnung hingekriegt die mit einer GoreTex Membran abgedeckt wurde - so konnte die Feuchtigkeit dampfförmig wieder raus und es war Ruhe. Man könnte ja meinen solche Erkenntnisse halten sich, aber es sieht so aus als wären die Ingenieure von damals in der Zwischenzeit tot und hätten ihr Geheimnis mit ins Grab genommen. :roll:
Ich hoffe ja, Yamaha hat das berücksichtigt - ganz früher übrigens nie ein Thema, weil da noch die Wellen von Drehzahlmesser und Tacho rein gingen und dort die Feuchtigkeit raus konnte. Erst mit dem Elektronikzeugs fing der Ärger an...
Mein Gott bin ich alt...
Viele Grüße
Robert

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