Lenkkopflager

Alles zur XT 660 Z Ténéré
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Mac
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Re: Lenkkopflager

#46 Beitrag von Mac » 21. Apr 2015 23:01

Edit: Völlig OT (aber es war schon fertig als ich es merkte)
Eine ehrliche Yamaha Werkstatt kontrolliert das Ventilspiel. Es heißt ja noch lange nicht, daß es nicht mehr stimmt. Und dann berechnen sie es auch nicht.
Bei nem 1 Zyl. Sind es ja keine 16 Stück u auch nicht so teuer :wink:
Warum willst du es denn schon auf Verdacht weglassen?
Mac


Mein Beitrag ist keine Kritik und keine Anschuldigung. Es liegt mir fern, irgend wen mit meiner Aussage beleidigen oder kränken zu wollen. Außerdem enthalten meine Beiträge Ironie, Sarkasmus u. auch üblen Spaß.
Eigentlich tut es mir leid das ich überhaupt was geschrieben habe.

Melkus
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Re: Lenkkopflager

#47 Beitrag von Melkus » 22. Apr 2015 06:04

Wieso Verdacht?
Ein Blick in die Glaskugel und... :mrgreen:
Ich bremse auch für Trolle

Für die Abgabe an die breite Öffentlichkeit bestimmte dekorative Öllampen dürfen nicht in Verkehr gebracht werden, es sei denn, sie erfüllen die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) verabschiedete europäische Norm für dekorative Öllampen (EN 14059).

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Re: Lenkkopflager

#48 Beitrag von habenez » 22. Apr 2015 17:41

Mac hat geschrieben:Edit: Völlig OT (aber es war schon fertig als ich es merkte)
Eine ehrliche Yamaha Werkstatt kontrolliert das Ventilspiel. Es heißt ja noch lange nicht, daß es nicht mehr stimmt. Und dann berechnen sie es auch nicht.
Versteh ich jetzt gerade nicht. Die Kontrolle wird auf jedenfall berechnet. Warum sollten die das nicht machen?
Mac hat geschrieben: Warum willst du es denn schon auf Verdacht weglassen?
Hat doch mit Verdacht nix zu tun. Alle 20000 wird das Ventilspiel laut Wartungsplan kontrolliert.

Mac
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Re: Lenkkopflager

#49 Beitrag von Mac » 22. Apr 2015 18:43

Wenn du sagst: "bitte kontrollieren sie NICHT mein Ventilspiel bei 20.000. kontrollieren sie es erst bei 30.000", dann werden sie es nicht machen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Kontrollieren heißt nicht einstellen. Wenn das Spiel stimmt haben sie nichts zum einstellen. Ist der Preis für das prüfen der selbe wie für prüfen und einstellen? Ich glaube nicht.
Mac


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habenez
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Re: Lenkkopflager

#50 Beitrag von habenez » 22. Apr 2015 19:08

Mac hat geschrieben:Wenn du sagst: "bitte kontrollieren sie NICHT mein Ventilspiel bei 20.000. kontrollieren sie es erst bei 30.000", dann werden sie es nicht machen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Kontrollieren heißt nicht einstellen. Wenn das Spiel stimmt haben sie nichts zum einstellen. Ist der Preis für das prüfen der selbe wie für prüfen und einstellen? Ich glaube nicht.
Sicher ist es sein Himmelreich. Aber wenn Du glaubst das deine Werkstatt die Arbeitszeit zum Abbauen aller Teile um überhaupt das Ventilspiel kontrollieren zu können nicht berechnet, dann glaub das ruhig weiter. Auch wenns falsch ist.

X-Tune
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Re: Lenkkopflager

#51 Beitrag von X-Tune » 22. Apr 2015 19:42

So schaut´s aus. Die gesamte Inspektion ist doch eine Kontrolle.
Und wenn alles ok ist und nichts repariert oder eingestellt wird,
dann müsste demnach die gesamte Inspektion kostenlos sein. :shock:

Bei einer ehrlichen Werkstatt sollte es eher heißen,
dass bei den letzten 100 XTs die Ventile bei 20tkm alle ok waren
und auf Wunsch könnte man auf die zeitaufwendige Kontrolle verzichten.

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Re: Lenkkopflager

#52 Beitrag von Ostseekind » 24. Apr 2015 23:42

Vergiss die Arbeitszeit nicht. Kontrollieren / prüfen heißt ja nur zu bestätigen, ob etwas geht, oder nicht geht. Wenns nur der Blinker ist, dann hat der Arbeitende es leicht. Wenn Teile abgebaut werden müssen um zu kontrollieren, dann eher "schwer". Arbeit wurde trotzdem verrichtet die bezahlt werden will. Etwas zu richten falls was nicht geht ist entweder im Arbeitsauftrag mit drin, oder muss beim Kunden extra angefragt werden, ob es gerichtet werden soll. Dann muss es auch auf der Rechnung extra ausgewiesen sein. Zum Beispiel Prüfen von X zu Y Arbeitseinheiten pro Z€. Ersetzen / reparieren von X zu YY Arbeitseinheiten zu ZZ€. Ist halt immer etwas schwammig, wenn im Inspektionsumfang steht "prüfen und ggf. einstellen/ersetzen". Wegen einer durchgebrannten Glühbirne, verrosteten Schlauchschelle, etc. muss ich keine Werkstat um Erlaubnis bitten diese zu ersetzen.

Gruß Christian
Ohne Know kein How.

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Re: Lenkkopflager

#53 Beitrag von hai » 9. Mai 2015 11:57

So, habe jetzt die LKL neu (oben und unten waren nach 22tkm leicht gammelig und Rattermacken), Gabelöl neu, Ventilspiel einstellen lassen(3 waren etwas zu groß), Gabel etwas durchstecken lassen(wegen 30mm Tieferlegung hinten) und habe bei Checkpoint in Paderborn Kirchborchen 328 € bezahlt. Finde ich echt ok. Als Motoröl sollte man bei Einzylindern und der Fahrleistung so langsam mal auf 15 W 50 (anstatt 10W 40) umsteigen (Motul). Auch sehr netter Schrauber. (Chef) Das Mopped fährt jetzt noch besser als vorher. Gruß Gert
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Re: Lenkkopflager

#54 Beitrag von Stollentroll » 11. Mai 2015 19:34

...." Als Motoröl sollte man bei Einzylindern und der Fahrleistung so langsam mal auf 15 W 50 (anstatt 10W 40) umsteigen (Motul)..."

Warum ? War man der Meinung, das 22.000 Km für diesen Einzylinder schon eine hohe Fahrleistung ist ?

Gruss, Bernd
Der Motor brüllt.
Die Krümmer glühen.
Die Strasse ist ein schwarzes Band.
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Der Weg.Das Ziel.Er hats erkannt.

Von Ferne hört man Donnergrollen.
Es naht der Troll, er kommt auf Stollen.

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Re: Lenkkopflager

#55 Beitrag von hai » 18. Mai 2015 14:39

Weiß nicht mehr, aber so kam das rüber. Aber da kommt nirgends Öl raus, also lass ich das erstmal so, hab ja auch noch 2,5 l vom 10W 40 zum nachfüllen. Oder nicht?
Versuchsfahrer

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Re: Lenkkopflager

#56 Beitrag von X-Tune » 26. Mai 2015 12:19

Jupp, geht auch. :D

Jay Pee
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Re: Lenkkopflager

#57 Beitrag von Jay Pee » 21. Jun 2016 13:45

Bei meiner Tenere steht nun auch die 20tkm Kontrolle bzw. Nachschmieren des Lenkkopflagers an, und wenn ich die ganzen Berichte so lese bin ich ja mal echt gespannt was mich da erwartet. Noch gibt es kein Lagerspiel zu beanstanden, also hoffe ich mal, dass es mit dem Nachschmieren und Einstellen getan ist.

Habt Ihr dafür das Yamaha Spezialwerkzeug 90890-01403 benutzt um das Lager mit dem richtigen Drehmoment anzuziehen? Ich bin mir etwas unsicher wie ich ohne das Werkzeug drangehen soll, da ja der Grad zwischen Lager zu locker und Lager zu fest nun doch sehr schmal ist.
Habt Ihr da einen Tipp für mich?
Brauche ich einen oder zwei Hakenschlüssel? Und geht auch der flexible Hakenschlüssel?

pit
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Re: Lenkkopflager

#58 Beitrag von pit » 21. Jun 2016 16:57

Ich arbeite da mit zwei herkömmlichen Hakenschlüssel.
Bei einem hab ich ne Schraube befestigt,wo ich den Drehmomentschlüssel im 90 Gradwinkel ansetze und mit den 7Nm
festziehe!
Ohne Gewähr auf Richtigkeit,ich leb aber gut damit.
Hakenschlüssel hab ich für 2,5€ von nem Flohmarkt.
https://www.dropbox.com/s/t5eo71zinxxdr ... 1.jpg?dl=0

Pit

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Re: Lenkkopflager

#59 Beitrag von Jay Pee » 4. Jul 2016 21:13

Danke für den Hinweis mit dem Hakenschlüssel.

Ich habe am vergangenen Wochenende das Lenkkopflager geöffnet und gesichtet. Bei 20600km Laufleistung war das obere Lenkkopflager noch gerade ausreichend gefettet, das untere jedoch sehr trocken. Ich vermute, dass im Werk nur sehr wenig Fett aufgetragen wird und dieses sich recht schnell ausgewaschen hat, da das untere Lenkkopflager nun doch ziemlich stark im Spritzwasserbereich liegt und nur dürftig abgedichtet ist.
Ich würde daher die Lenkkopflagerkontrolle bei 20000km Ernst nehmen.

Der Aufwand ist relativ überschaubar: Bei abgenommenen Tank und aufgebocktem Motorrad kann das Vorderrad entlastet werden. Wenn dann nur der Lenker und die obere Gabelbrücke abgebaut wird und die Lenkkopflagerringe abgeschraubt werden kann der komplette Vorbau wenige cm herabgelassen werden, die Lager sind zugänglich und Gabel, Vorderrad und Bremse müssen nicht demontiert werden.


Nun aber zu meinem Problem:
Nachfetten und Einstellen des Lenkkopflager war eigentlich kein Problem. Ich habe mittels Markierungen versucht, das Lagerspiel nahezu auf das vorherige wieder zu justieren. Nach ca 400 Km Fahrt in der das Lager sich nochmal setzen konnte und das überschüssige Fett sich verteilt hat geht der Lenker immernoch leicht von Anschlag zu Anschlag zu bewegen. Beim "Anschupsen" des Lenkers zum Anschlag federt er leicht zurück. Lagerspiel kann ich nicht feststellen.
Leider habe ich aber seit der Arbeit das Phänomen des Flatterns bzw. Pendelns am Vorderrad.
Zugegebenermaßen tritt dies erst ab ca 140kmh verstärkt auf, aber da ich täglich eine kurze Autobahnetappe fahre ist das pendeln des Vorderrads für mich eine Katastrophe. Ab 155kmh ist das Motorrad unfahrbar und es wird so gefährlich, dass ich die Geschwindigkeit drastisch reduzieren muss.
Nun kann man natürlich sagen, dass die Tenere ja auch nicht für Autobahn und vorallem nicht für Geschwindigkeiten über 150kmh gedacht und gemacht ist aber der Fakt, dass ich dieses Problem vorher noch nicht hatte gibt mir doch stark zu Bedenken.
Habe ich vermutlich einen Fehler beim Einbau und beim Einstellen des Lenkkopflagerspiels gemacht? Gibt es zwischen Lenkkopflagerspiel und der Pendel bzw. Flatterneigung des Motorrads einen Zusammenhang? Wie bereits erwähnt, wurde nur die obere Gabelbrücke abgezogen. Die Gabelholme blieben in der Höhe unverändert, da diese ja in der unteren Gabelbücke noch verschraubt blieben. Auch wurde zunächst die Zentralschraube der oberen Gabelbrücke angezogen, bevor die Gabelklemmschrauben angezogen wurden.
Ich schließe den Verlust von Wuchtgewichten aus, da beide Speichengewichte noch angeklemmt sind. Vielleicht sollte ich noch erwähnen: Ich fahre Continental TKC 70 bei 2.5 bar und wiege etwa 75 KG.

Franki
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Re: Lenkkopflager

#60 Beitrag von Franki » 4. Jul 2016 22:35

Hallo,

natürlich solltest Du in dem Falle den Verstellring des Lagers wieder etwas lockern, dann wieder neu kontern. Dann sollte das Pendeln weg sein. Lese ich so oft... Der TKC70 ist da aber wohl auch empfindlich. Das Gelbe vom Ei ist er nicht.

Grüße
Frank

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