Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80-17

Erfahrungsberichte zu den Reifen von R & Z
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sushi
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Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80-17

#1 Beitrag von sushi » 24. Mai 2013 18:08

Hallo

Ein neuer Test hat begonnen, erster Zwischenbericht nach 4031km. :)
Strasse von Vladivostok nach Ulaanbaatar, gute bis holprige Teerstrasse mit Baustellen, wenig am Gas gerissen eigentlich nur Verschleiss vom rollen, fast wie Autobahn nur eben nicht schnell, so 80-100 km/h.

Vorne TCK80 90/90-21:
Verschleiss: neu 10mm , noch 9mm = 10% entspicht den Erwartungen/Erfahrungen.
Haftung: Auf Teer ausreichend, in Matsch, weicher Erde, grober rund feiner Schotter top. :D

Hinten K60 Scout 140/80-17:
Verschleiss: neu 12mm , noch 9mm = 25% ist deutlich unter meinen Erwartungen. :oops:
Haftung: Auf Teer ausreichend, in Matsch, weicher Erde top. Grober Schotter noch brauchbar aber feiner Schotter null Haftung. :oops:

Fazit:
Ich habe diese Kombination gewählt da ich vorne mit der Laufleistung des TCK80 zufrieden bin und ich noch nie mehr Haftung brauchte als der gibt.
Die Laufleistung eines TCK80 als 130er (8000-10000km) war für die letzte Etappe von 15000-18000km zu gering, als 140er hab ich nun gute 15000km geschafft aber da war der K60 Scout schon gekauft.
Ich hab mich für den Heidenau K60 Scout mit durchgehendem Mittelband im Profil entschieden weil ich den schon als Vorderreifen hatte und mit der Laufleistung 75% mehr erreichte als mit dem TCK80,jedoch ist die Haftung bei dem abseits des Teer so mies dass ich die geringere Laufleistung des TCK80 vorziehe.
Hier beginnt beim K60 Scout als 140er das Dilemma mit dem Mittelband im Profil.
Gedacht ist dies für längere Laufleistung, bringt aber auch erhebliche Nachteile.
Vorweg, in weicher Erde, wenn der Reifen einsinken kann und dadurch seitlich das ganze Profil mitarbeiten kann ist der K60 Scout einem TCK80 ebenbürtig.
Bei grobem Schotter können die Steine auch noch leicht seitlich einhacken aber je feiner der Schotter wird und der Reifen dann fast nur noch mit dem Mittelband Kontakt mit dem Boden hat, kann nichts mehr einhacken denn er ist ja fast ein Slick. :cry:
Deutlich weniger Haftung als ein Michelin Sirac den ich als Erstbereifung drauf hatte.
Auf meiner Reise hab ich mehr feine und grobe Schotterpisten als tiefe lose Erde.
Nachdem ich vom Heidenau K60 Scout als Vorderreifen bei der Haftung sehr entäuscht war wollte ich dem Hinterreifen, der deutlich mehr Profil hat, aufgrund der Laufleistung nochmal eine Chance geben.
Die Laufleistung ist bisher entäuschend und die Haftung auf leichtem Schotter eine Katastrophe.
NIE WIEDER Heidenau K60 Scout. :cry:
gruss sushi
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killermilchschnitte
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#2 Beitrag von killermilchschnitte » 25. Mai 2013 00:10

Mir ist der durchgängige Steg auch nie wirklich geheuer, macht aus dem K60 einen reinen Straßenreifen. Da war mir der alte K60 (ohne den Zusatz Scout) lieber, der hatte das nicht.

Klesk
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#3 Beitrag von Klesk » 25. Mai 2013 00:53

scout als 130er hat auch keinen steg... fuer mich ist der k60 vorn und k60 scout hinten der ultimative langstreckenreifen... gibts nix zu meckern. wers drauf anlegt kann mit der pelle ne ganze menge machen. t63 waere auch geil wenns den in haltbar gaebe. scout vorn ist im gelaende nicht so schoen wie der normale k60, muss aber jeder selbst wissen.
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sushi
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#4 Beitrag von sushi » 25. Mai 2013 06:31

Hallo
Klesk hat geschrieben:.... geil wenns den in haltbar gaebe....
:lol: Ja es sollte vieles in haltbar geben. :lol:
Klesk hat geschrieben:... scout vorn ist im gelaende nicht so schoen wie der normale k60.....
In den Foren, nicht nur hier, gibt's viele Lobeshymnen zum Heidenau und ich kann dies nicht, weder optisch noch praktisch, nachvollziehen.
Allerdings weiss man oft ncht welcher denn genau gemeint ist.
Ist der Unterschied vom K60 zum K60 Scout wirklich so gross?
Der Scout als 140er mit dem Mittelsteg ist sehr paradox, als Strassenheitzer O.K. ,als Schwerarbeiter in der Kiesgrube auch O.K. aber in leichtem Gelände den pseudo Enduroreifen total unterlegen.
gruss sushi
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#5 Beitrag von fridolin » 25. Mai 2013 07:53

sushi hat geschrieben: Der Scout als 140er mit dem Mittelsteg ist sehr paradox, als Strassenheitzer O.K. ,als Schwerarbeiter in der Kiesgrube auch O.K. aber in leichtem Gelände den pseudo Enduroreifen total unterlegen.
gruss sushi
Der Satz ist ein Widerspruch in sich. Da ich den 140er Scout sowohl mit dem T63, Karoo 2 und TKC80 vergleichen kann (auf den verschiedenen Untergründen), muß ich deiner Behauptung widersprechen. Alle drei genannten Grobstoller übertreffen den 140er Scout in leichtem Gelände vom Gripp her deutlich.

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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#6 Beitrag von diekuh » 25. Mai 2013 09:42

Servus Sushi,

danke für Deine Einschätzung. Bin auch am überlegen, mir den 140er Scout aufzuziehen, nachdem der erster 130er jetzt nach ca. 6000 KM langsam fertig ist. Und wenn ich Deine Einschätzung lese ist der Reifen wohl für mein Einsatzgebiet das richtige. 90 -95 % sehen meine Reifen wohl inzwischen Asphalt, und da gehts auf der Autobahn schnell durch Austria und dann nur noch Kurven. Nur die letzten 5-10 % bin ich auf erdigen und kiesigen Feldwegen oder im (eigenen) Wald unterwegs, und insbesondere auf Rückegassen und in Schlammlöchern brauch ich natürlich ein bischen Grip.

Der T63 wäre auch mein Traum, der hatte aber bei meiner TT nur 2000 km gehalten :( . Dann war er hinten rund und vorne unfassbar Laut. Aber Haftung auf Asphalt hatte er ohne Ende.

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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#7 Beitrag von sushi » 25. Mai 2013 13:49

fridolin hat geschrieben: ...Da ich den 140er Scout sowohl mit dem T63, Karoo 2 und TKC80 vergleichen kann (auf den verschiedenen Untergründen), muß ich deiner Behauptung widersprechen. Alle drei genannten Grobstoller übertreffen den 140er Scout in leichtem Gelände vom Gripp her deutlich.
Sage ja nichts anderes :?:
Jeder Reifen hat in leichtem Gelände mehr Grip.
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#8 Beitrag von fartox » 26. Mai 2013 14:17

sushi hat geschrieben: Hinten K60 Scout 140/80-17:
Verschleiss: neu 12mm , noch 9mm = 25% ist deutlich unter meinen Erwartungen. :oops:
gruss sushi

War bei mir auch so,
allerdings seit dem der Steg da ist, fast keinen Verschleiß mehr,
bin gerade 2000km Asphlat gefahren, max. 1mm Verschleiß.

mfg
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#9 Beitrag von sushi » 7. Jul 2013 08:58

Hallo
Nach 14500km siehts so aus:
K60 Scout hinten 5mm (mit üblen Rissen :shock: )
TCK80 vorne 5-8mm (doppel, einzel Noppen,bei 10'000km bei deutlicher Sägezahnbildung Laufrichtung gedreht :P )
Bin momentan zufrieden :D
sollten noch 3000-5000km drin sein, dann sind beide durch und so war die Sache geplant.
Als nächstes brauche ich einen Strassenreifen 100% Teer mit langer Laufleistung für zuhause.
Hab mir geschworen nie wieder Heidenau K60 Scout als Schotterreifen aber als reiner Strassenreifen ist die Laufleistung recht gut da er so viel Gummi hat und billig ist (Vor der Eisdiele sieht er ja auch noch toll aus :lol: ).
Mal sehen
gruss sushi
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#10 Beitrag von InkaJoe » 7. Jul 2013 09:24

Hola Jürg,

die Brasilianer fahren auch schon mal den 150/80/17 Anakee als Langstreckenreifen.
Leider hab ich bisher noch nix über die Gesamtkilometer herauslesen können:
http://xt660.com.br/showthread.php?62-Q ... -660/page8
Gruss und allzeit beulenfreie Fahrt!

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben".
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#11 Beitrag von sushi » 7. Jul 2013 09:56

Hola Joachim
150er hab ich mir auch schon überlegt aber nur als TCK80 wegen der Laufleistung.
Ohne Kettenschutz passt der sogar aber bei einem Platten gibts "Kettengeraffel". :lol:
Für Kurvenfahrt weiss ich nicht wie das wird, der Unterschied 130 zu 140 war schon spürbahr(am Anfang).
gruss Jürg
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#12 Beitrag von sushi » 7. Jul 2013 10:42

:confused: :confused: :confused: :confused:
das ist ja brasilianisch.
Mein Spanisch funktioniert nur noch wenn ich angetrunken bin aber hier "no entiendo nada".
:confused: :confused: :confused: :confused:
:wink:
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#13 Beitrag von diekuh » 7. Jul 2013 11:40

sushi hat geschrieben:Mein Spanisch funktioniert nur noch wenn ich angetrunken bin aber hier "no entiendo nada".
:confused: :confused: :confused: :confused:
:wink:
dann probiers mit Portugiesisch :wink:
sushi hat geschrieben:Für Kurvenfahrt weiss ich nicht wie das wird, der Unterschied 130 zu 140 war schon spürbahr(am Anfang).
Wie hat es sich denn verändert?

Danke und VG
Roland

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#14 Beitrag von sushi » 7. Jul 2013 12:53

Hallo
diekuh hat geschrieben:
sushi hat geschrieben:Mein Spanisch funktioniert nur noch wenn ich angetrunken bin aber hier "no entiendo nada".
:confused: :confused: :confused: :confused:
:wink:
dann probiers mit Portugiesisch :wink:
Als ich das spanisch besser im Griff hatte konnte ich mich mit der brasilianischen Biker gut verständigen.
Ich auf spanisch und sie auf portugiesisch. Die Sprachen sind ja ähnlich.
diekuh hat geschrieben:
sushi hat geschrieben:Für Kurvenfahrt weiss ich nicht wie das wird, der Unterschied 130 zu 140 war schon spürbahr(am Anfang).
Wie hat es sich denn verändert?
Da ich von Fahrwerk und Fahreigenschaften und Motorradfahren generell keine Ahnung hab, kann ich nur sagen es war spürbar komisch für die ersten paar Tage.
sushi
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Re: Langstreckenkombination: TCK80 90/90-21+K60 Scout 140/80

#15 Beitrag von InkaJoe » 7. Jul 2013 20:06

sushi hat geschrieben:Hallo
diekuh hat geschrieben:
sushi hat geschrieben:Mein Spanisch funktioniert nur noch wenn ich angetrunken bin aber hier "no entiendo nada".
:confused: :confused: :confused: :confused:
:wink:
dann probiers mit Portugiesisch :wink:
Als ich das spanisch besser im Griff hatte konnte ich mich mit der brasilianischen Biker gut verständigen.
Ich auf spanisch und sie auf portugiesisch. Die Sprachen sind ja ähnlich.
diekuh hat geschrieben:
sushi hat geschrieben:Für Kurvenfahrt weiss ich nicht wie das wird, der Unterschied 130 zu 140 war schon spürbahr(am Anfang).
Wie hat es sich denn verändert?
Da ich von Fahrwerk und Fahreigenschaften und Motorradfahren generell keine Ahnung hab, kann ich nur sagen es war spürbar komisch für die ersten paar Tage.
sushi
:lol: :lol: :lol:

Hin und wieder fahr ich mal einen 140er (MT60) wenn es grad keinen 130er zur Hand hat.
Der 140 hält entschieden länger, besonders gegen Ende ist er ziemlich haltbar.

Fahrtechnisch gefällt mir aber der 130er besser, weil er leichter in die Kurven geht.
Speziell im Stadtverkehr ist das Moto handlicher.

Forte abraço,
Joe
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