Warum verkaufe ich meine Z

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Martin G.
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Warum verkaufe ich meine Z

#1 Beitrag von Martin G. » 27. Dez 2017 22:37

Moin zusammen,

nach langen Hin- und Her-Überlegen bin ich zum Schluss gekommen meine Z zu verkaufen (siehe Biete-Forum). Sie wird in Teilen verkauft.

Tja, ich hab schon länger damit gehadert, ob meine Z noch einen Platz bei mir in der Zukunft haben wird. Ich habe tolle Reisen unternommen, viel mit Ihr erlebt, aber am Ende bin ich wohl aus ihr herausgewachsen.
Mich zieht es mehr und mehr Offroad. Je einsamer desto besser. Wenn eine Strecke seit Jahrzehnten keine Wartung mehr bekommen hat -> genau meine Wahl. Nur für sowas ist die Z einfach zu schwer. Auch wenn sie kräftig umrüstet (Öhlins, Akra, WP48). Hier muss ich einfach Walter Colebatch recht geben (hier klicken für AdvRider Radio). Ich habe meine Z ja durch so manches schweres Terrain bewegt (Island, Marokko, Kanda, USA, Mexiko, uvw.), aber das Gewicht kann man nicht wirklich mehr weiter runter bringen. Bei mir hab ich ja auch schon "Gewichtstuning" betrieben, obwohl da auch noch einiges geht :lach:

Bild
Marokko

Bild
USA, White Rim Trail

Ich kann auch jetzt sicher besser Offroad fahren, als zum Anfang. Wenn ich da an meine ersten Versuche im Tiefsand in Island denke.... :lol: Jetzt komm ich einigermaßen gut durch.

Tja, was für ein Gefährt suche ich denn... Nun, jedenfalls eins das deutlich leichter als die Z ist. Mindestens KTM 690 Enduro bzw. 701, oder weniger. Am liebsten wäre mir eine Yamaha WR450R, die es nicht gibt.
Hoffen auf eine KTM 390 Adventure? Naja, ich glaube nicht, das so ein Mopped gewichtsmäßig viel unter einer 690 liegen wird (Vergleicht mal 390er Duke und 690er Duke). Es ist ein "Einsteiger-Mopped" -> die muss günstig sein und damit "relativ" schwer.
CCM450? was man so ließt, gibts wohl so einige techn. Probleme. Vielleicht bin ich auch nur Yamaha-verwöhnt...
AJP PR7? hm, wieder Kleinserienhersteller. Über die Zuverlässigkeit weiß man halt wenig. Bei KTM hat man wenigstens in vielen Teilen der Welt die Möglichkeit an Ersatzteile zu kommen.
Oder halt die 250er Klasse fürs Grobe und eine "schwerere" Reiseenduro in der 700-800er Klasse fürs Mitteleuropäische. Würde die neue Tenere halt dazu passen.

Jedenfalls ist die Z dann immer irgendwie überflüssig. Das sind jedenfalls so meine Gedanken dazu. Wer also noch ein paar leckere Teile sucht (WP48-Umbausatz, Motor, Akra, Öhlins usw.) der schaut mal ins Biete-Forum.

Gruß
Maddin

Grimmbart
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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#2 Beitrag von Grimmbart » 28. Dez 2017 09:33

Viel Freude mit was auch immer du in Zukunft durch die Welt-(Geschichte) fährst. Bei einer One-Bike-Strategie wirst du als Alternative kaum um eine 690 oder 701 rumkommen. Alles andere verhungert entweder in Europa oder ist zu schwer außerhalb. Oder nicht zuverlässig genug oder beides.

Die universelle Nutzbarkeit unserer Kisten war / ist für mich nach wie vor das Argument gegen andere Alternativen. Kann nix besonders gut, die Bandbreite ist aber größer als bei den meisten Kisten, die angeboten werden.

Willst du mit was Leichterem durch Island oder ähnliches reisen, wirst kaum um was schwaches wie die 250er Honda rumkommen. Gibt aber auch nen 300 ccm Kit dafür. Oder was Altes. Viel Spaß bei ausknobeln.
Viele Grüße
Peter

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#3 Beitrag von jonny129 » 28. Dez 2017 10:28

Schönes Moped! Aber kann es durchaus verstehen das du sie verkaufst, eigentlich bräuchte man fast 3 Motorräder um alle Bedürfnisse zu stillen... Die XT ist da schon sehr universell, nur in Deutschland fühlt man sich doch untermotorisiert.

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#4 Beitrag von Grimmbart » 28. Dez 2017 11:08

jonny129 hat geschrieben:
28. Dez 2017 10:28
...nur in Deutschland fühlt man sich doch untermotorisiert.
Ach? Da, wo ich fahre nicht. Fahr mal von der Autobahn runter.
Viele Grüße
Peter

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#5 Beitrag von mfw » 28. Dez 2017 12:04

Kann mich auch nicht beschweren. Wenn man nicht gerade die Bereifung für den Acker drauf hat, kann man mit den 48PS so manchem ganz schön in den Arsch beißen.
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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#6 Beitrag von jonny129 » 28. Dez 2017 14:04

Ja gut, im Prinzip reicht es, manchmal fehlt mir halt nur ein bisschen Schub, grade beim überholen oder wenn ich mit anderen (die dann KTM 950 oder Suzuki SV1000 fahren) unterwegs bin merkt man es schon. Auf kleineren Straßen reicht es natürlich absolut, finde nur in Deutschland hat man schon eine höhere Grundgeschwindigkeit auf der Landstraße als im Ausland...

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#7 Beitrag von Lippe » 28. Dez 2017 18:18

Hi Martin.
Schonmal über ne Beta nachgedacht?
Ein befreundeter KFZ-Meister und MX-Sponsor vertreibt die. Ich kenne ihn ziemlich gut und glaube nicht das er sich mit miserabler Qualität abgeben würde.
Gruß Jens :fahr:

Regen? Mir egal! Wasser geht nur bis zur Haut! :supercool:

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#8 Beitrag von blackworker » 28. Dez 2017 19:12

Du sprichst mir aus der Seele.
Wenn du was gefunden hast, sag mir bescheid ;)

Martin G.
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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#9 Beitrag von Martin G. » 28. Dez 2017 22:04

Da ich nicht so der Leistungsfreak bin (ja auch unter 100Ps gehts vorwärts) bräuchte ich nicht unbedingt so viel. Ich muss nicht auf nem Moppedtreffen einen Schw*****vergleich machen :wix:

Jo Jens, die 480RR mit Straßenzulassung wäre was Feines :lach: Ne Alp ist nicht so mein Fall.

Die Wahrscheinlichkeit dass es eine 690/701 wird ist jedefalls relativ hoch. Mal schauen.

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#10 Beitrag von Grimmbart » 29. Dez 2017 08:56

Martin G. hat geschrieben:
28. Dez 2017 22:04
die 480RR mit Straßenzulassung wäre was Feines
So eine Beta RR ist halt das klassische "ich-fahrs-mit-dem-Anhänger-ins-Zielgebiet-Moped" und spiel da mal ordentlich. Oder willst du dafür erstmal nen neuen Heckrahmen bauen, damit dir deine 3 Unterhosen den Originalen nicht nach 100 km kaputtgemacht haben. Dann noch nen anderen Tank, ne Werkstatt dabei, damit du abends deinen Service machen kannst...
Martin G. hat geschrieben:
28. Dez 2017 22:04
Die Wahrscheinlichkeit dass es eine 690/701 wird ist jedefalls relativ hoch. Mal schauen.
Siehe oben :mrgreen:
Viele Grüße
Peter

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#11 Beitrag von cbk » 30. Dez 2017 22:04

Martin G. hat geschrieben:
27. Dez 2017 22:37
Oder halt die 250er Klasse fürs Grobe und eine "schwerere" Reiseenduro in der 700-800er Klasse fürs Mitteleuropäische. Würde die neue Tenere halt dazu passen.
Moin Martin,

mach mal Urlaub in Australien, dann weißt du in welcher Disziplin die Tenere ungeschlagen ist. Da heißt das Zauberwort nämlich Tankreichweite. :ja: :D

Ich war dort mit einer Kawasaki klr 650, einer Tenere und einer Suzuki dr250 unterwegs. Klar war die Suzy schön leicht mit 136kg, aber ohne Besenwagen, der einem dauernd das Benzin hinterhergeschleppt hat, wäre mit der Maschine dort nichts gegangen, wirklich gar nichts. Und ja, die Waschbrettpisten sind nicht wirklich schwer, immer schön mindestens 80km/h halten, um drüberzubügeln, aber ladet die Maschinen nicht so voll wie da auf dem Bild oben im Tiefsand. Da zerlegt es Euch bei der Schüttelei sonst den Rahmen, Ermüdungsbruch halt... und ein Schweißgerät könnt ihr nicht auch noch mitschleppen. :wink:

Ach ja, guckt mla hier:
--> http://globaloffroadtouring.com/wp-cont ... 30x686.jpg

Da braucht selbst unsere Tenere Zusatzkanister. Aber so eine Beta könnte soviel Sprit gar nicht mitschleppen, die würde auf der Waschbrettpiste unter der Zuladung zusammenbrechen. :mrgreen:

Martin G.
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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#12 Beitrag von Martin G. » 31. Dez 2017 15:17

cbk hat geschrieben:
30. Dez 2017 22:04
mach mal Urlaub in Australien, dann weißt du in welcher Disziplin die Tenere ungeschlagen ist. Da heißt das Zauberwort nämlich Tankreichweite. :ja: :D

Ich war dort mit einer Kawasaki klr 650, einer Tenere und einer Suzuki dr250 unterwegs. Klar war die Suzy schön leicht mit 136kg, aber ohne Besenwagen, der einem dauernd das Benzin hinterhergeschleppt hat, wäre mit der Maschine dort nichts gegangen, wirklich gar nichts. Und ja, die Waschbrettpisten sind nicht wirklich schwer, immer schön mindestens 80km/h halten, um drüberzubügeln, aber ladet die Maschinen nicht so voll wie da auf dem Bild oben im Tiefsand. Da zerlegt es Euch bei der Schüttelei sonst den Rahmen, Ermüdungsbruch halt... und ein Schweißgerät könnt ihr nicht auch noch mitschleppen. :wink:

Ach ja, guckt mla hier:
--> http://globaloffroadtouring.com/wp-cont ... 30x686.jpg

Da braucht selbst unsere Tenere Zusatzkanister. Aber so eine Beta könnte soviel Sprit gar nicht mitschleppen, die würde auf der Waschbrettpiste unter der Zuladung zusammenbrechen. :mrgreen:
Moin,

ähm, ich weiß schon was die Z kann und was nicht und wenn Du Dir das Bild im Tiefsand genauer anschaust, wirst Du erkennen, dass da meine Jacke ausgebreitet auf dem Mopped liegt. Wir waren mit recht wenig Gepäck dort unterwegs.
Eine 250er auf 400-500km Reichweiter zu bekommen und auch nicht unmöglich. Je nach Mopped sogar recht einfach (WR250R mit IMS Tank).
und ist auch möglich so eine 450er Enduro wie die Beta oder von anderen Herstellern auf sehr große Reichweite umzurüsten die auch "Waschbrettpisten" aushält. *hust* Dakar *hust*

Was da geht zeigen ja de vielen Umbauten von der KTM 690 auf die Front- und ggf. Hecktanks der 450er Rally (KTM Basel, KIT 690 usw.). Da hast DU dann ~32 Liter Sprit mit dabei und dein Portemonaie wird auch deutlich leichter sein :lach:

Gruß
Maddin

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#13 Beitrag von blackworker » 12. Jan 2018 16:54

Zu welcher Maschine tendierst du denn aktuell?

Martin G.
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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#14 Beitrag von Martin G. » 18. Jan 2018 14:25

Tja,

wie oben schon gesagt, dass es wahrscheinlich eine 690/701 wird. Aber im Enduro Trim, also nicht mit einen Haufen Tanks. Vielleicht mit einem extra 4-5L Tank dazu und einem kleinen Windschild/scheibe.

Hatte auch mal an ältere Maschinen gedacht wie XT400/650, DR350, DR400E usw. Hier ist oft das Problem, dass man überhaupt eine Maschine im vernünftigen Zustand finden muss. Die sind ja alle schon ein paar Jahre alt und gerade die leichten Maschinen oft zusammengeritten. Auch die ganze Geometrie, Handling, Fahrwerk hat sich in den letzten Jahren doch einiges weiterentwickelt.

Nette Idee wäre es, eine KTM 450/500 EXC zu nehmen und den 390er Motor der Duke rein zusetzen (wenn es passt). Problem ist dann noch -> ABS. Wäre halt ein riesen Aufwand.

Gruß
Maddin

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Re: Warum verkaufe ich meine Z

#15 Beitrag von Grimmbart » 18. Jan 2018 14:43

Noch ein paar Kilo weniger und die SWM Superdual X wäre was für dich. und mit paar PS mehr. Ich würde sie jetzt nehmen, müsste ich die XT ersetzen.
Viele Grüße
Peter

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